Die Renaissance der Radiotherapie

Welche Therapiemassnahme die bestgeeignete ist, hängt von der Ausdehnung des Befalls und seiner Lage ab. So kann zum Beispiel im Gesichtsbereich die operative Entfernung zu erheblichen kosmetischen und funktionellen Einschränkungen führen. Die Röntgentherapie ist auch hier die Therapie der Wahl. Bei den oft grossflächigen Aktinischen Keratosen werden heute zunächst chemotherapeutische Salben und die Photodynamische Therapie (PDT) angeboten, die beide leider nicht immer nachhaltig sind. Die PDT kann ausserdem gelegentlich sehr schmerzhaft sein. Dies könnte dazu führen, dass die Patienten nicht mehr zum Arzt gehen wollen, obwohl die Läsionen zumeist rasch wieder auftreten. Beide Therapien sind zudem relativ teuer. Entsprechend intensiv werden sie von der Pharmaindustrie beworben. Die Oberflächenbestrahlung stellt in sehr vielen Fällen die bessere Alternative dar. Ein einmaliger Therapiezyklus umfasst cirka 8 (5-14) kurze Bestrahlungen mit einer Dauer von wenigen Minuten im Abstand von jeweils 2-3 Tagen. Nachdem Wilhelm Conrad Röntgen im Jahr 1895 herausgefunden hatte, dass man mit Röntgenstrahlen in einen menschlichen Körper hineinschauen konnte, folgte bald die zweite Erkenntnis: Patienten, deren entzündete Gelenke durchleuchtet worden sind, wurden schmerzfrei, weil die Entzündung unter der Wirkung dieser sehr geringen Strahlendosen abgeklungen war. So wurden neben den diagnostischen auch die therapeutischen Möglichkeiten der Röntgenstrahlen entdeckt.

Wirkung

Der Einsatz von Röntgen- strahlen ist insbesondere bei Hauttumoren und deren Vorstufen (Aktinische Keratosen) eine sehr wirksame und nebenwirkungsarme Therapiealternative. Die Radiotherapie kann ausserdem bei folgenden Indikationen mit gutem Erfolg eingesetzt werden, wie z. B. bei chronischen therapieresistenten Handekzemen, gewissen Psoriasisformen bei Hand- und Fusserkrankungen, bei der Hidraadenitis suppurativa, postoperativ bei Hautnarbengewebe usw. Im Gegensatz zu anderen therapeutischen Methoden ist die Radiotherapie wesentlich schonender und vollkommen schmerzfrei. Ihre Wirkung ist nachhaltig und die theoretischen Risiken bleiben minimal.
de en
Die TR SoftRay AG ist ein Unternehmen der TR SoftRay PLC, London,  www.softrayplc.com

Die Renaissance der

Radiotherapie

Welche Therapiemassnahme die bestgeeignete ist, hängt von der Ausdehnung des Befalls und seiner Lage ab. So kann zum Beispiel im Gesichtsbereich die operative Entfernung zu erheblichen kosmetischen und funktionellen Einschränkungen führen. Die Röntgentherapie ist auch hier die Therapie der Wahl. Bei den oft grossflächigen Aktinischen Keratosen werden heute zunächst chemotherapeutische Salben und die Photodynamische Therapie (PDT) angeboten, die beide leider nicht immer nachhaltig sind. Die PDT kann ausserdem gelegentlich sehr schmerzhaft sein. Dies könnte dazu führen, dass die Patienten nicht mehr zum Arzt gehen wollen, obwohl die Läsionen zumeist rasch wieder auftreten. Beide Therapien sind zudem relativ teuer. Entsprechend intensiv werden sie von der Pharmaindustrie beworben. Die Oberflächenbestrahlung stellt in sehr vielen Fällen die bessere Alternative dar. Ein einmaliger Therapiezyklus umfasst cirka 8 (5- 14) kurze Bestrahlungen mit einer Dauer von wenigen Minuten im Abstand von jeweils 2-3 Tagen. Nachdem Wilhelm Conrad Röntgen im Jahr 1895 herausgefunden hatte, dass man mit Röntgenstrahlen in einen menschlichen Körper hineinschauen konnte, folgte bald die zweite Erkenntnis: Patienten, deren entzündete Gelenke durchleuchtet worden sind, wurden schmerzfrei, weil die Entzündung unter der Wirkung dieser sehr geringen Strahlendosen abgeklungen war. So wurden neben den diagnostischen auch die therapeutischen Möglichkeiten der Röntgenstrahlen entdeckt.

Wirkung

Der Einsatz von Röntgenstrahlen ist insbesondere bei Hauttumoren und deren Vorstufen (Aktinische Keratosen) eine sehr wirksame und nebenwirkungsarme Therapiealternative. Die Radiotherapie kann ausserdem bei folgenden Indikationen mit gutem Erfolg eingesetzt werden, wie z. B. bei chronischen therapieresistenten Handekzemen, gewissen Psoriasisformen bei Hand- und Fusserkrankungen, bei der Hidraadenitis suppurativa, postoperativ bei Hautnarbengewebe usw. Im Gegensatz zu anderen therapeutischen Methoden ist die Radiotherapie wesentlich schonender und vollkommen schmerzfrei. Ihre Wirkung ist nachhaltig und die theoretischen Risiken bleiben minimal.
de   |   en